Literaturbegegnung im Klassenzimmer

 

Die Ver­anstal­tungsrei­he „Lit­er­aturbegeg­nung im Klassen­z­im­mer“ bietet Impulse zu div. The­men, Autoren, Büch­ern und Lesen. Als extern­er Gast motiviere ich die Kinder und Jugendlichen für Büch­er und kann Lese-Vor­bild sein. Dabei wech­seln sich der Genuss des Zuhörens mit aktivem Tun an ver­schiede­nen Auf­gaben und Sta­tion ab. Im Mit­telpunkt ste­ht zwar das lit­er­arische The­ma, aber auch andere kün­st­lerische Sparten und Meth­o­d­en helfen, Lust auf Büch­er und Lesen zu machen.

Ver­anstal­tun­gen sind auch außer­schulisch oder als Lese­nacht denkbar.

 

Otfried Preußler: Wer ist das?

„In jed­er Fig­ur mein­er Büch­er steckt – de fac­to – natür­lich auch ein Stück von mir selb­st.“

Otfried Preußler- sein Name ste­ht für langjährige Vor­lese-Tra­di­tion. Die Geschicht­en vom Kleinen Gespenst, Von Hörbe mit dem Hut, Vom Räu­ber Hotzen­plotz oder der Dum­men Augus­tine waren und sind in jedem Kinderz­im­mer vertreten.

Büch­er fall­en nicht vom Him­mel. Kinder sind neugierig auf die Erschaf­fer dieser bun­ten Geschicht­en und Otfried Preußler hat jede Menge über sich und die Entste­hung der Büch­er zu erzählen.  Wir ler­nen diesen Schrift­steller ken­nen, erleben seine Kind­heit mit der Groß­mut­ter Doro, die in der „Dunkel­stunde“ Geschicht­en erzählt.  Die Wälder Böh­mens und das Riesen­ge­birge, die großen unberührten Land­schaften aber auch die damit ver­bun­de­nen Geheimnisse steck­en in fast allen Büch­ern Preußlers. Unheim­lich­es im Wald (Räu­ber Hotzen­plotz, Hörbe) das Geheimnisvolle am Wass­er (Kra­bat, Kl. Wasser­mann) aber auch die Fre­unde, die man braucht, um solche Aben­teuer zu beste­hen, kennze­ich­nen viele der Geschicht­en. Ganz sinnlich lassen wir uns auf diese Schau­plätze ein, spüren wie gefährlich und zugle­ich lustvoll diese sind. Wir begeg­nen den Helden und Vor­bildern: Der Starke Wan­ja, Rübezahl, Schil­da … sie sind nicht ganz so bekan­nt wie der Räu­ber Hotzen­plotz, dafür aber so, wie Kids sich das wün­schen: stark und mächtig!

Wenn Wilde Fußball-Kerle lesen

Was haben Lesen und Sport gemein­sam?  Kon­di­tion, Aus­dauer, hartes Train­ing, ein echt­es Ziel … Dieser Work­shop für Kids zeigt, das Lesen und Sport sich nicht auss­chließen. Der spielerisch-sportliche Par­cour, gerne auch Open-Air, kann wie ein Sport­fest organ­isiert wer­den. Ich baue ver­schiedene Sta­tio­nen aus und die Klassen/Kleingruppen messen sich miteinan­der. Beim Bücher­weitwurf, Tor­wand­schießen mit Worten oder beim Buch-Dribbel-Par­cour wird bei­des gebraucht: sportliche Fähigkeit­en und Lust an Sprache und Lit­er­atur. Tagessieger wird die Gruppe, die im Team am besten zusam­mengear­beit­et hat.

 

Lesen lernt man NICHT durch Lesen

Nur mit der richti­gen Lesegeschwindigkeit hat unser Gehirn die „richtige“ Arbeits­geschwindigkeit, damit der gele­sene Text auch ver­standen wer­den kann. Wie das ganz prak­tisch geübt wer­den kann, zeige ich in dieser Unter­richt­sein­heit. Dabei kann jed­er Schüler indi­vidu­ell erfahren, welche Stärken und Schwächen er/sie im per­sön­lichen Lese­prozess hat und wie diese ganz konkret geübt wer­den kann. Die prak­tis­chen Beispiele machen aber auch großen Spaß und motivieren für das eigene Üben.

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