Die Abwe­sen­heit des Glücks

Das Buch:

Nicht jede Schwanger­schaft endet mit der Geburt eines gesun­den Kindes, mit dem großen Glück als Fam­i­lie – oft stirbt ein Kind vor, während oder kurz nach der Geburt. Aber auch dieses Kind ist auf seine Art ein Teil der Fam­i­lie. Seine Eltern und Geschwis­ter leben nun mit einem Ster­nenkind, wie diese Kinder genan­nt wer­den. Rain­er Juri­at­ti ringt seit über zwanzig Jahren darum, sein­er Liebe, sein­er Trauer, seinem Schmerz, seinem Hadern eine Form zu geben, seit über zwanzig Jahren ver­sucht er, seine Erfahrun­gen, die ihn und seine Fam­i­lie an ihre Gren­zen geführt haben, ohne Kitsch, ohne Betrof­fen­heit, ohne Bit­ter­nis zu erzählen. Das nun ist die Geschichte sein­er Ster­nenkinder, beson­ders seines viel zu früh gebore­nen und gestor­be­nen Sohnes – Pab­los Geschichte.

 

Ihre Veranstaltung:

„Es ste­ht mir nicht zu, Ratschläge zu for­mulieren“, so der in Graz lebende Autor, „zugle­ich aber wollte ich keines­falls eine betrof­fen­heit­striefende Geschichte erzählen, weil es keine solche ist. Trau­rigkeit allein würdigt diese Kinder nicht angemessen. Mit unseren Tex­tkonz­erten hof­fen wir, einen zen­tralen Punkt zu berühren: Ster­nenkinderel­tern sind auf der Suche nach dem tief­er­en Sinn der Ereignisse. Und wenn sie Glück haben, find­en sie im Geschehenen eine Antwort auf ihr Leben. Wir hof­fen, mit unseren Auf­führun­gen jene Men­schen zu berühren, die Ster­nenkindern und ihren Eltern eine starke Stimme wünschen“. 

 

 

 

 

Rainier Juriatti ist auch in Ihrer Nähe unterwegs

Sprache ist ihm stets ent­glit­ten. So dauerte seine Reise auf der Suche nach Sinn und Glück mehr als 20 Jahre an. Am Ende stand die Geschichte sein­er fünf Ster­nenkinder, allen voran: Pablo. 

Eltern, deren Kinder während der Schwanger­schaft ver­ster­ben, bleiben ein­sam, denn – vol­lkom­men ver­ständlich – ist es für Ange­hörige, Fre­unde und Bekan­nte schw­er, die Trauer der Ster­nenkindel­tern nachzu­vol­lziehen: Nie­mand kan­nte den ver­stor­be­nen Men­schen, es gibt keine Geschicht­en oder Erin­nerun­gen zu teilen. Juri­at­tis Erzäh­lung han­delt von Liebe und Trauer, von Schmerz und Verzwei­flung – und am Ende: vom Glück seines Lebens.

 

 

 

Rainer Juriatti

Textkonzert

Nach zwei Roma­nen im Salzburg­er Otto-Müller-Ver­lag veröf­fentlichte Rain­er Juri­at­ti seit 2012 bei Lim­bus zwei Essays sowie zwei Romane und die vor­liegende Erzäh­lung „Die Abwe­sen­heit des Glücks“. Juri­at­ti pub­liziert Feuil­leton­beiträge (u.a. Die Presse/Spectrum) sowie Werbe- und Blog­a­r­beit­en, zu lesen unter www.juriatti.net.

Vera Juri­at­ti ist gel­ernte Kinderkranken­schwest­er und arbeit­ete auch auf ein­er gynäkol­o­gis­chen Sta­tion eines Bezirk­skranken­haus­es. Sie ken­nt bei­de Seit­en, jene der Pati­entin und jene der betreuen­den Kranken­schwest­er. Vera und Rain­er Juri­at­ti haben einen Sohn, eine Tochter und fünf Sternenkinder.

Philipp Lingg (Akko­rdeon, Gitarre, Gesang) ist als Kom­pon­ist, Arrangeur, Song­writer und Musikant ein Begriff: 2010 erlangte er mit “Vo Mel­lo bis ge Schop­pornou” durch Chart­splatzierun­gen beson­dere Bekan­ntheit. 2012 wurde er als Kom­pon­ist und Tex­ter mit dem Amadeus Aus­tri­an Musik Award ausgezeichnet. 

‘arnold meus­burg­er‘(Orgel, Klavier) wid­met sich seit vie­len Jahren gän­zlich der Orgel­musik, die er unter anderem am Lan­deskon­ser­va­to­ri­um Feld­kirch bei Elis­a­beth Zawatke per­fek­tion­ierte. Ster­nenkinder prä­gen auch seine Biografie.