Von Dschungelbuch und Spiderman

 

Spin­nen und Rep­tilien haben in der Weltlit­er­atur schon immer für das ganz beson­dere Aben­teuer ges­tanden. Wer möchte nicht Superkräfte und beste Tar­nung haben, die Wände hochk­let­tern oder übers Wass­er flitzen können.

In dieser Lesung gibt es daher Tex­tauszüge aus ver­schiede­nen Jahrzehn­ten der Lit­er­atur, vor­ge­tra­gen von Mar­ti­na Gonser; ver­mis­cht mit Fach­wis­sen über die tat­säch­lichen Ursprünge der tierischen Fähigkeit­en vom Fach­mann Patrick Meyer.

Die bei­den schaf­fen einen Spa­gat zwis­chen Genuss und Grusel; für die Lit­er­atur und einen art­gerecht­en Umgang mit den Tieren, die sich viele als Hausti­er wünschen.

 

 

Patrick Meyer und Martina Gonser sind in Rheinland Pfalz unterwegs

 

Patrick Mey­er ken­nt sich wohl wie kaum ein ander­er mit Schlangen und Spin­nen aus. Mit Karlchen der Schlange, Fritzchen der griechis­chen Land­schild­kröte oder Fro­do, dem Chamäleon. Vor 20 Jahren fing er an, Spin­nen zu zücht­en. Er hat die Rep­tilien­auf­fangsta­tion Poecitar­i­um” in Polch gegrün­det, die einzige Rep­tilien­auf­fangsta­tion in Rhein­land-Pfalz. Ziel des Vere­ins ist es, entsorgten, geschmuggel­ten oder ver­wahrlosten Rep­tilien eine Anlauf­stelle zu bieten. Der 36jährige Patrick Mey­er ver­sorgt Vogel­spin­nen, Schlangen, Schild­kröten oder Leguane mit viel Liebe und Herzblut. Er pflegt sie gesund und ver­mit­telt sie im Ide­al­fall in ein neues, art­gerecht­es und hof­fentlich endgültiges Zuhause.

 

 

 

 

 

Mar­ti­na Gonser hat Patrick Mey­er durch ein Inter­view ken­nen­gel­ernt, das sie als Repor­terin für den Süd­westrund­funk mit ihm über die Rep­tilien­auf­fangsta­tion gemacht hat. Da sie selb­st von Rep­tilien fasziniert ist und beson­ders für Leguane und Chamäleons schwärmt, ist sie Mit­glied im Vere­in gewor­den. Sie liest lei­den­schaftlich gerne, hat selb­st ein Jugend­buch geschrieben und arbeit­et auch gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen.

 

 

Ihre Ver­anstal­tung:

Die bei­den wollen mit den Kindern ihre Lei­den­schaften teilen. Lesen und Tiere ver­ste­hen — das ver­mit­teln sie bei ihrer span­nen­den Zuhör- und Mitmachaktion.

Die Lesung ist auch eine Steil­vor­lage für Ihre Lese­nacht, Büchertage oder Pro­jek­t­woche. Zahlre­iche Bewe­gungsange­bote kön­nen Sie ggf. selb­st ergänzen oder mit den bei­den absprechen (sich wie eine Schlange fort­be­we­gen, aus Schnüren ein Spin­nen­netz knüpfen, sich aus der Klam­ot­tenkiste bedi­enen und sich wie ein Chamäleon far­blich der Umge­bung anpassen…)