Maria Breuer

Die kleine Rennmaus und ihr Zauberhaus

Maria Breuer hat The­ater­wis­senschaften studiert. Ab 2008 arbeit­ete sie an der Forsch­er­sta­tion, Klaus-Tschi­ra-Kom­pe­tenzzen­trum für natur­wis­senschaftliche Bil­dung gGmbH, in Hei­del­berg. Dort entwick­elte sie Geschicht­en, The­ater­stücke und Exper­i­mente mit natur­wis­senschaftlichem Fokus, die eng mit der Ler­numge­bung von Kinder­garten- Und Grund­schulkindern ver­bun­den sind. Seit 2015 ist sie freiberu­fliche Autorin und Regisseurin.

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Die Lesung

In der Lesung begrüßen die Kinder Maria und die Kleine Ren­n­maus (Hand­puppe). Gemein­sam über­legen sie, was eigentlich „Energie“ ist und wo diese herkommt.

Die Kinder erleben, wie vielfältig Energie ist, in welch­er Form sie in der Natur vor­liegt, welchen Ein­fluss die Energie auf uns hat, auf welche Art man Strom pro­duzieren kann und wofür dieser im eige­nen Haus benötigt wird. Der büh­ne­nar­tige Auf­bau zur Lesung enthält kleine Exper­i­mente zum Aus­pro­bieren. Je nach Alter und Vor­wis­sen der Kinder kön­nen gemein­same Lieder sowie Baste­lan­re­gun­gen in die Ver­anstal­tung inte­gri­ert werden.

Das genaue Pro­gramm entste­ht in enger Zusam­me­nar­beit mit Ihnen, angepasst an das Vor­wis­sen der Kinder. Zur Lesung erhal­ten Sie außer­dem passende Malvor­la­gen, Exper­i­men­tier­an­leitun­gen, etc.

 

Diese Lesung find­et statt in Koop­er­a­tion mit der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien

Die kleine Rennmaus und ihr Zauberhaus

Die kleine Ren­n­maus ist ein richtiges Energiebün­del, sie ren­nt den ganzen Tag in ihrem großen Laufrad und singt dabei. Durch die Bewe­gung des Laufrads kann sie Lam­p­en zum Leucht­en brin­gen und das Radio zum Spielen.
Es gibt aber noch viel mehr span­nende Dinge in ihrem Haus, die etwas Beson­deres kön­nen: ein Win­drad tanzt mit dem Wind, bunte Fen­ster fan­gen die Son­nen­strahlen ein, ein Wasser­rad aus Holz und eine Taschen­lampe mit ein­er Drehkurbel, und vieles mehr, ein richtiges Zauber­haus, in dem die kleine Ren­n­maus ihren eige­nen Strom pro­duziert. Das alles erk­lärt sie ihrer besten Fre­undin, die zu Besuch ist und die aus dem Staunen gar nicht mehr raus kommt. (Aus­geze­ich­net mit dem Kin­der­me­di­en­preis „Der weiße Ele­fant“ 2014)

Darüber hin­aus bietet das Buch Anre­gun­gen für die Weit­er­führun­gen der Geschichte im All­t­ag der Kinder. Zusät­zliche Lieder und Exper­i­men­tierideen kön­nen direkt aus der Geschichte in die kindliche Lebenswelt über­nom­men wer­den. So verknüpft die Geschichte das The­ma Energie nach­haltig mit konkreten Alltagserfahrungen.

„Kinder brauchen Räume für ein individuelles, ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen. Eine Verknüpfung von Literacy- und MINT-Bildung kann genau das bieten.”

 

Gabriele Hoffmann-Petermann, Diplom-Pädagogin:

„Alle kleinen Kinder wollen vor allem zweier­lei: Sie wollen schon ganz groß sein und sie wollen alles sel­ber machen, sel­ber kön­nen. Deshalb sind Kinder­büch­er, in denen die Pro­tag­o­nis­ten sich ihre Wün­sche sel­ber erfüllen, beson­ders begehrt. Und genau darum geht es in diesem Bilder­buch: Es ist ein­er­seits eine liebenswürdi­ge Iden­ti­fika­tion­s­geschichte und ander­er­seits ein Sach­buch, das run­dum kom­pe­tent ein umfassendes Energies­parpro­gramm vorstellt. Die kleine Ren­n­maus Lil­ly lebt in ihrem hüb­schen Häuschen unab­hängig von der öffentlichen Energiev­er­sorgung. Sie pro­duziert mit ihrem Win­drad auf dem Dach des Haus­es, dem Wasser­rad am Bach hin­term Haus, mit Solarzellen und den dun­klen Far­ben ihres Haus­es die Energie, die sie braucht um ihre tech­nis­chen Geräte zu betreiben. Für die Kinder aber dürfte es am reizvoll­sten sein, mit Lila, der kleinen Fre­undin Lillys, die all das erk­lärt bekommt, zu begreifen, dass man selb­st – mit sein­er eige­nen Kör­perkraft – durch Bewe­gung Strom erzeu­gen und damit dem Radio die Musik ent­lock­en kann, die das Laufen im Laufrad erst richtig fet­zig macht.

In der neuen Auflage find­en sich viele kleine Details in den Illus­tra­tio­nen, die diese Geschichte auch schon für Vorschulkinder zum aus­geze­ich­neten „Erstle­ser­buch“ qual­i­fizieren. Bilder zu lesen und die Lieder auf der dazuge­höri­gen CD mitzusin­gen macht aus pas­siv­en „Vor­lesekindern“ eigen­ständi­ge Sprach- und Lesekinder – und genau das wollen sie ja sein: Unab­hängig und voller Lebens­freude, die sie selb­st gestal­ten können.“