Manfred Ertel -

Journalismus ist meine Leidenschaft, Fußball ist mein Leben!

Der Autor und Jour­nal­ist: Ertel lebt mit sein­er Frau in Ham­burg in Hafen­nähe auf St. Pauli, mit­ten drin in dem All­t­ag, in dem auch sein Kri­mi spielt. Man­fred Ertel war als Fan seines Lieblingsclubs, des Ham­burg­er Sport-Vere­ins HSV, 50 Jahre Teil der Szene, als Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der des HSV und als Stel­lvertre­tender Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der kon­nte er zwis­chen 2011 und 2014 auch hin­ter die Kulis­sen blick­en. Als poli­tis­ch­er und inves­tiga­tiv­er Jour­nal­ist hat er inten­siv zum The­ma recher­chiert, sich in Ham­burg, Athen und Sara­je­wo – Schau­plätze seines Krim­is „Foul­Spiel­er“ — aus­giebig über Hin­ter­gründe und Abgründe des Geschäfts mit dem Fußball informiert.

 Ertel war fast 40 Jahre lang poli­tis­ch­er Jour­nal­ist, Kor­re­spon­dent und Redak­teur beim Nachricht­en­magazin DER SPIEGEL. Er hat als inves­tiga­tiv­er Jour­nal­ist etliche Skan­dale aufgedeckt. Beim SPIEGEL hat er regelmäßig Besuchs­grup­pen aus Ober­stufen, Ver­bän­den, von Volk­shochschulen oder Uni­ver­sitäten emp­fan­gen und mit ihnen über die jour­nal­is­tis­chen Beson­der­heit­en des Nachricht­en­magazins und die Entwick­lung der Medi­en sowie des Jour­nal­is­mus im All­ge­meinen disku­tiert.

Manfred Ertel  ist auch in Ihrer Nähe unterwegs

Eine Krimilesung aus „FoulSpieler“ und eine Diskussion über Lügenpresse

für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8

 

 

 

Das Buch:
Eleni Kame­nis ist eine junge Ham­burg­er Staat­san­wältin mit­ten im Leben. Kar­riere, Liebe, Fußball sind ihre Lei­den­schaften, nur über die Rei­hen­folge ließe sie wohl disku­tieren. Von ihrem Lieblingss­port ver­ste­ht sie allerd­ings genau so viel, wie sie als Fan auf der Südtribüne ihres Lieblingsclubs wis­sen muss, als sie über­raschend an die Spitze ein­er Son­derkom­mis­sion gegen Wettma­nip­u­la­tio­nen im Fußball berufen wird.

 

Die Lesung:

  1. Krim­i­le­sung: Foul­Spiel­er“ ist ein Roman aus dem Leben. Der Plot und die han­del­nden Per­so­n­en sind fik­tiv, aber zufäl­lige Ähn­lichkeit­en sind dur­chaus gewollt. Der Hin­ter­grund des fik­tiv­en Krim­i­nal­ro­mans ist sehr real und hoch aktuell. So gese­hen spielt die Geschichte auch mit­ten im aktuellen Fußball-Leben. Vielle­icht erst­mals begeg­nen die Jugendlichen hier einem Buch und einem Autor, die nicht Klassen­lek­türe und auch nicht aus­drück­lich Jugendlek­türe sind. Dies ist für viele über­raschend und öffnet auch einen neuen Blick auf die Lit­er­atur. Lesen ist hier nicht mehr Pflicht son­dern gesellschaftliche Teil­habe.

 

  1. Insid­er-Infor­ma­tio­nen zu einem aktuellen Prob­lem im Fußball, das mehr als nur ein weit­er­er Image-Ver­lust für die ein­st­mals schön­ste Neben­sache der Welt ist. Manip­ulierte Fußball­spiele, immer weniger Ver­trauen in den sportlichen Wet­tkampf und die Fair­ness des Profi-Fußballs, die Kluft zwis­chen bezahlten Spiel­ern und ihren Vere­inen und denen, für die eigentlich gespielt wird, Kor­rup­tion und Manip­u­la­tion in Fußball-Ligen und Ver­bän­den, Wahnsinns­ge­häl­ter und irrsin­nige Trans­fer­sum­men, Son­der­rechte für Fußbal­l­lieblinge, Kom­merz um jeden Preis,…Wann platzt die Fußball-Blase? Hat das etwas mit mir zu tun?

 

  1. Fak­ten oder Fake-News: Man­fred Ertel unter­richtet als Dozent und Lehrbeauf­tragter an Hochschulen (u.a. in Lüneb­urg oder in Sara­je­wo) junge und ange­hende Jour­nal­is­ten über Grund­sätze von Qual­ität­sjour­nal­is­mus und die Bedeu­tung freier und inves­tiga­tiv arbei­t­en­der Medi­en für Demokratie und Frei­heit. In seinen Lesun­gen berichtet er von „Fake News“ und dem Vor­wurf der „Lügen­presse“, der mit Hil­fe von Pop­ulis­ten wie ein Gespenst durch die poli­tis­che Debat­te wabert. Er disku­tiert mit den Zuhör­ern den Vor­wurf, soge­nan­nte „Sys­temme­di­en“ wür­den die Pres­se­land­schaft dominieren und die Stammtis­chho­heit ausüben. Fra­gen zur aktuellen Entwick­lung der Medi­en­land­schaft, ob zum Beispiel Online-Medi­en und das Inter­net eher Teil des Prob­lems oder Teil der Lösung sind, gehören zu seinen beson­deren Anliegen.