Andrea Badey

Strom auf der Tapete — Versucht, irgendetwas möglichst gut zu machen!

Für dieses Buch gewann Andrea Badey den Peter Härtling Preis. 

Andrea Badey, geboren und aufgewach­sen in Ober­hausen. Nach ein­er Aus­bil­dung zur Steno­typ­istin studierte sie Schaus­piel in Ham­burg. Es fol­gten Auftritte an Stadt- und Staat­sthe­atern und freien Büh­nen sowie ein Engage­ment am Berlin­er Kabarett Die Dis­tel. Die Autorin, Schaus­pielerin, Kabaret­tistin und Sän­gerin lebt mit ihrer Fam­i­lie in Köln.

Andrea Badey ist auch in Ihrer Nähe unterwegs

Die Lesungen

Andrea Badey aufgewach­sen in unsicheren Gewässern, ken­nt das Leben. Jung, sich von den Eltern abgren­zen, Ideen haben, an Gren­zen stoßen, die eigene Iden­tität find­en, … das bewegt Jugendliche und hier gibt Andrea Badey Impulse! Ver­sucht, irgen­det­was möglichst gut zu machen! In ihrer Per­son zeigt sie gle­ich wie das gehen kann.

Als Schaus­pielerin, Kabaret­tistin und Sän­gerin zeigt sie in der Lesung gle­ich ein ganzes Feuer­w­erk Ihres Kön­nens- und macht Lust auf mehr.

Vor­lesen mit Spaß und guter Beto­nung: ide­al für Ihre motivierten Schüler, vor einem Vor­lesewet­tbe­werb, für die LeseScouts oder die AG: in nur 90 Minuten zeigt Andrea Badey ein­fache erste Kniffs und Tricks aus der Stimm- und Sprechtech­nik.

Es sind die ersten ein­fachen Regeln, die richtig angewen­det auch sofort für mehr Begeis­terung beim Vor­lesenden selb­st und auch bei den Zuhör­ern führen. Im Anschluss an eine Lesung bieten wir diesen Work­shop für einen gerin­gen Auf­preis an.

 

Strom auf der Tapete

Ron Robert Ranke hat keinen Plan, aber ein altes Foto aus der Küchen­schublade, das ihm helfen soll, seinen Vater zu suchen. Seine Mitschü­lerin Clara ist geheimnisvoll, schweigsam und sitzt seit einem Jahr im Roll­stuhl. Ron Robert lebt in ein­er Hochhaussied­lung am Rand von Frankfurt/Oder, Clara kommt aus ein­er wohlhaben­den Fam­i­lie. Was sie zusam­men­bringt, ist ein geliehenes weißes Cabri­o­let, mit dem sie an Ron Roberts 15. Geburt­stag zur Wahl der Oder­bruchköni­gin in ein gottver­lassenes Dorf an der pol­nis­chen Gren­ze fahren. Die Autorin­nen Andrea Badey und Clau­dia Kühn schildern eine Reise ans Ende der Welt, das in diesem Roman im Oder­bruch liegt.

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Noch vor Erscheinen erhielt das Buch einen Preis.

Und was für einen! Aus der Jury­be­grün­dung für den Peter-Härtling- Preis 2017 für Jugendlit­er­atur:

Ron Robert kommt aus Ver­hält­nis­sen, die man als „Her­aus­forderung“ beze­ich­nen kön­nte. Seine allein­erziehende Mut­ter hat‘s nicht leicht, ist den­noch sehr lebenslustig und liebt ihren Jun­gen. Clara hinge­gen wächst in ein­er wohlhaben­den Fam­i­lie auf, die Eltern sind sehr mit sich beschäftigt, sor­gen sich vor allem um Organ­isatorisches. Clara sitzt im Roll­stuhl und meis­tert ihr Leben mit diesem Hand­i­cap.

Stil­sich­er, witzig und zugle­ich mit großem Ernst lot­sen sie ihre Fig­uren durch die kleinen und großen Katas­tro­phen dieses Road­movies, durch Beina­he-Unfälle und Prügeleien mit ange­jahrten Dorf-Casanovas, durch Exzesse und Momente der Stille. Kann das gut gehen? Es geht gut…

Alter­na­tiv zu ein­er Lesung bietet die Autorin Szenis­che Work­shops zu dem Roman an. Da sie auch Kabaret­tistin ist, macht ihr diese Arbeit mit Jugendlichen oder auch Erwach­se­nen viel Freude. Der Auf­bau eines solchen Work­shops wäre im Groben so: Sie spricht mit der Gruppe über das Buch und ihr Schreiben, liest etwas daraus; dann wird eine Sit­u­a­tion, eine län­gere Szene her­ausgenom­men und gemein­sam wie für die Bühne erar­beit­et: mit verteil­ten Rollen, Regie, Req­ui­site, Musik etc. Ide­al für Grup­pen à ca. 5–10 Teil­nehmern, plan­bar für einen hal­ben oder einen ganzen Tag. Das Hon­o­rar vari­iert je nach Ver­anstal­ter, Grup­pen­größe und Dauer des Work­shops.