Andrea Badey

Strom auf der Tapete – Versucht, irgendetwas möglichst gut zu machen!

Andrea Badey, geboren und aufgewachsen in Oberhausen. Nach einer Ausbildung zur Stenotypistin studierte sie Schauspiel in Hamburg. Es folgten Auftritte an Stadt- und Staatstheatern und freien Bühnen sowie ein Engagement am Berliner Kabarett Die Distel. Die Autorin, Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin lebt mit ihrer Familie in Köln.

Andrea Badey ist auch in Ihrer Nähe unterwegs

Die Lesungen

Andrea Badey aufgewachsen in unsicheren Gewässern, kennt das Leben. Jung, sich von den Eltern abgrenzen, Ideen haben, an Grenzen stoßen, die eigene Identität finden, … das bewegt Jugendliche und hier gibt Andrea Badey Impulse! Versucht, irgendetwas möglichst gut zu machen! In ihrer Person zeigt sie gleich wie das gehen kann.

Als Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin zeigt sie in der Lesung gleich ein ganzes Feuerwerk Ihres Könnens- und macht Lust auf mehr.

Strom auf der Tapete

Ron Robert Ranke hat keinen Plan, aber ein altes Foto aus der Küchenschublade, das ihm helfen soll, seinen Vater zu suchen. Seine Mitschülerin Clara ist geheimnisvoll, schweigsam und sitzt seit einem Jahr im Rollstuhl. Ron Robert lebt in einer Hochhaussiedlung am Rand von Frankfurt/Oder, Clara kommt aus einer wohlhabenden Familie. Was sie zusammenbringt, ist ein geliehenes weißes Cabriolet, mit dem sie an Ron Roberts 15. Geburtstag zur Wahl der Oderbruchkönigin in ein gottverlassenes Dorf an der polnischen Grenze fahren. Die Autorinnen Andrea Badey und Claudia Kühn schildern eine Reise ans Ende der Welt, das in diesem Roman im Oderbruch liegt.

Noch vor Erscheinen erhielt das Buch einen Preis.

Und was für einen! Aus der Jurybegründung für den Peter-Härtling- Preis 2017 für Jugendliteratur:

Ron Robert kommt aus Verhältnissen, die man als „Herausforderung“ bezeichnen könnte. Seine alleinerziehende Mutter hat`s nicht leicht, ist dennoch sehr lebenslustig und liebt ihren Jungen. Clara hingegen wächst in einer wohlhabenden Familie auf, die Eltern sind sehr mit sich beschäftigt, sorgen sich vor allem um Organisatorisches. Clara sitzt im Rollstuhl und meistert ihr Leben mit diesem Handicap.

Stilsicher, witzig und zugleich mit großem Ernst lotsen sie ihre Figuren durch die kleinen und großen Katastrophen dieses Roadmovies, durch Beinahe-Unfälle und Prügeleien mit angejahrten Dorf-Casanovas, durch Exzesse und Momente der Stille. Kann das gut gehen? Es geht gut…

Alternativ zu einer Lesung bietet die Autorin Szenische Workshops zu dem Roman an. Da sie auch Kabarettistin ist, macht ihr diese Arbeit mit Jugendlichen oder auch Erwachsenen viel Freude. Der Aufbau eines solchen Workshops wäre im Groben so: Sie spricht mit der Gruppe über das Buch und ihr Schreiben, liest etwas daraus; dann wird eine Situation, eine längere Szene herausgenommen und gemeinsam wie für die Bühne erarbeitet: mit verteilten Rollen, Regie, Requisite, Musik etc. Ideal für Gruppen à ca. 5-10 Teilnehmern, planbar für einen halben oder einen ganzen Tag. Das Honorar variiert je nach Veranstalter, Gruppengröße und Dauer des Workshops.